Nach 800 Jahren : neuer Pracht-Einband für das Vorauer Evangeliar

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Der neue Prachteinband Das Team der Grazer Restaurierung Das Team der HTL Steyr mit Probst Rechberger

Die berühmteste Handschrift des Augustiner-Chorherrenstiftes Vorau in der Oststeiermark ist ein Prachtevangeliar, das knapp vor 1200 im Kloster entstanden ist. Seinem Rang entsprechend, besaß es einen Einband aus Edelmetall und wertvollen Steinen, wie uns die mittelalterlichen Quellen berichten: „plenarium lapidibus preciosis ornatum“.

Im 17. Jahrhundert wurde dieser Einband offensichtlich eingeschmolzen, vielleicht um drückende Steuern bezahlen zu können. Seitdem war das Evangeliar nur durch die alten (Original?)-Holzdeckel geschützt, teilweise roh, teilweise mit weißem Schweinsleder bezogen.

2005 wurde auf Betreiben des Stiftsbibliothekars Ferdinand Hutz der desolate Einband und die gebrochene Heftung in der Restaurierwerkstätte der Universitätsbibliothek Graz repariert und die volle Nutzbarkeit wieder hergestellt. Studierende der HTL Steyr Metalldesign fertigten zwei moderne Einbanddeckel aus vergoldeten Silberplatten an, mit Elfenbeineinlagen und Edelstein-Applikationen dekoriert, die auf die Originaldeckel montiert wurden. Am 25. Juni 2007 wurde der neue Prachteinband im Stift Vorau der Öffentlichkeit vorgestellt.

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Hallo, Welt! Hier beginnt der österreichische Sosa-BLOG!

In aller Munde: Web 2.0. Was ist das jetzt genau? Na ja, so eindeutig ist das nicht zu definieren, was natürlich ärgerlich ist, kann man/frau doch schon von Web 3.0 in den diversen Foren lesen . . . bevor wir den Anschluss verlieren, hier kommt The Rare Book Collections 2.0 !!! Wir verlassen unsere Sicherheitszonen (Tresorräume, Spezialmagazine, wissenschaftliche Attitüden, Fachterminologien etc.) und bloggen!!

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